Herzlich willkommen auf unserer Website

Liebe Besucherinnen und Besucher!

Zur Abänderung des coronabedingten Infektionsschutzgesetzes in Deutschland zum 3. April 2022 verändern auch wir unsere Regelungen im Kontaktladencafé.

Wir erweitern die Öffnungszeiten des Kontaktcafés wieder auf vier Stunden täglich. Das Kontaktladencafé öffnet von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Durch die Öffnung bereits um 9.00 Uhr kommen wir den Bedürfnissen unserer Besucher entgegen. Zudem orientieren wir uns hierbei an den Öffnungszeiten der Schwerpunktpraxis Dr. Menzel.

Die Einschränkung der Besucherzahlen auf 12 Personen, die sich zeitgleich im Kontaktladencafé aufhalten dürfen, wird aufgehoben. Allerdings behalten wir uns das Recht vor im Bedarfsfall die Besucherzahlen einzuschränken, um den reibungslosen Betrieb der Einrichtung sicherstellen zu können. Wir erhoffen uns, auch weiterhin auf den Einsatz eines Security-Dienstes verzichten zu können.

Die Maskenpflicht für Besucherinnen und Besucher in den Räumlichkeiten des Kontaktladens besteht aufgrund des besonderen Infektionsrisiko weiterhin. Wir wollen den Betrieb der Einrichtung gewährleisten und den Besuchern und Mitarbeitern den notwendigen Infektionsschutz bieten. Wir legen daher auch weiterhin Wert auf die Einhaltung selbstverständlicher Hygienemaßnahmen wie Händedesinfektion und Abstandhalten in den Räumlichkeiten der Einrichtung.

Wir alle freuen uns, dass viele Einschränkungen nun wegfallen können. Wir passen unsere Hausordnung laufend der „Corona-Situation“ an und werden auch in Zukunft auf die Gegebenheiten reagieren. Über neue Entwicklungen werden wir Euch sofort informieren.

Euer Kontaktladen-Team

Neben der bekannten Hausordnung gilt:

  • Niemand der betrunken oder dicht oder unzurechnungsfähig ist
  • Der offene Bereich findet maßgeblich auf dem Außengelände statt
  • Mindestabstand von 1,5 Meter in den Räumlichkeiten einhalten
  • Keine stärkeren Getränke als Bier
  • Es dürfen sich nicht mehr als zwei Person im Klientenbüro (Internet- und Telefon-Nutzung) aufhalten
  • Das Betreten der Räume ist nur mit OP- oder FFP2-Maske erlaubt
  • Keine Gruppenbildung vor dem Kontaktladen

Versucht weiterhin gesund zu bleiben!

Aufgaben und Ziele des Kontaktladens

Als Reaktion auf die offensichtlichen Grenzen der klassischen Drogenhilfe, der es an Konzepten mangelte, und um der zunehmenden Verelendung von Drogenkonsumenten und der Bedrohung durch HIV/AIDS entgegenzuwirken, bildete sich in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts die akzeptierende / niedrigschwellige Drogenarbeit als Arbeitsansatz heraus.

Niedrigschwelligkeit bedeutet, dass für die Inanspruchnahme des Angebots keine Vorbedingungen bestehen. Die Kontaktaufnahme beruht auf Freiwilligkeit.

Niedrigschwellige Arbeit stützt und fördert die Selbsthilfekräfte von drogenkonsumierenden Menschen und ist somit integrativ.

Zu den zentralen Aufgaben gehört sowohl die individuelle als auch die gesellschaftliche Schadensbegrenzung. Zielsetzung des Handelns ist die Reduzierung von sozialem, individuellem und psychischem Schaden, die Vermeidung von Notfällen und die Verbesserung der Lebenssituation drogenkonsumierender Menschen und deren Angehörigen und Freunden.

Der Ansatz unterstützt die (Wieder-)Herstellung von Autonomie und Selbststeuerungsfähigkeit (Empowerment), verbunden mit dem Abbau der „Opfer- und Klientenrolle“ in der Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Der drogenbezogene Lebensstil für die Klientel wird ohne „Verbrüderung“ und ohne Einlassen auf dramatisierende, mitleidheischende Selbstdarstellung akzeptiert.

Der Kontaktladen Offenburg bietet daher:

  • einen „(Schon-)Raum“ für Drogengebrauchende / Drogenabhängige
  • einen niedrigschwelligen Zugang zum System der Drogenhilfe
  • akzeptierende Sozialarbeit
    • „Besucher können in jedem Zustand kommen“
    • kein Cleananspruch
  • individuelles Gesprächs- und Beratungsangebot
  • Krisenintervention
  • Gesundheitsvorsorge und Prävention, z.B. durch Spritzentausch, Kondomvergabe, „gesundes Essen“…
  • parteiliche Sozial- und Öffentlichkeitsarbeit für die Klientel
  • einfache Hausordnung: kein Konsum illegaler Drogen / Alkohol, kein Dealen, keine Hehlerei, keine Gewalt, keine Gewaltandrohung im Kontaktladen
Fakten und Zahlen

Einzugsgebiet der Einrichtung ist der Ortenaukreis mit ca. 415.000 Einwohnern, sowie die Stadt Offenburg mit ca. 58.000 Einwohnern.

Der Kontaktladen Offenburg wurde 1997 von der Offenburger Drogenhilfe e.V. eröffnet und als Träger bis zum 30.06.2004 betrieben.

Am 01.07.2004 hat die AGJ-Freiburg die Trägerschaft übernommen.